Angst


Das Leben mit einem verunsicherten, ängstlichen oder sogar panischen Hund ist immens anstrengend und oft eine große Belastung für die Besitzer. Die Lebensqualität für Mensch und Tier kann drastisch sinken. So werden manchmal alle angstbesetzten Situationen gemieden, bis hin zu Spaziergängen ausschließlich bei Nacht oder gänzlichem Verzicht auf lieben Besuch in der Wohnung.

Ängstliche Hunde können in der Regel nicht abgeleint werden, da sie bei angstauslösenden Faktoren unberechenbar reagieren. Fürchtet sich Ihr Hund vor Hubschraubern, Männern mit Hut, Plastiktüten oder kleinen Kindern, müssen Sie ständig damit rechnen, dass der berühmte Mann mit Hut um die Ecke biegt - und jetzt ist es zu spät. Zur Angst hinzu kommt noch der mangelnde Freilauf.

Bei Angstaggressionen gegen Artgenossen leiden die Hunde häufig unter fehlenden Sozialkontakten. Aber genau wie für uns ist es für den Hund als hochsoziales Rudeltier immens wichtig, mit anderen Hunden zu spielen, sich zu messen, Zärtlichkeiten auszutauschen, Freunde zu finden, gemeinsam zu toben, die eigenen Grenzen auszutesten oder zu spüren, dass man sich nicht alles erlauben kann.

Angsthunde und ihre Menschen führen oft ein Leben unter gesundheitsschädlichem Stress. Durch das Meiden der Angstauslöser kann Ihr Hund kein alternatives Verhalten lernen. Ein gezieltes Training zeigt Ihrem Vierbeiner, wie er angstbesetzte Situationen mit Ihrer Hilfe meistern kann. Sie erhalten Tipps zum eigenen Verhalten und der Kommunikation mit Ihrem Hund.

Die Therapie von Angst und Angstaggressionen ist meist langwierig und die Dauer bestimmt allein Ihr Hund. Angst kann man nicht "bestrafen" und das Training findet nur innerhalb der Grenzen statt, die Ihr Hund vorgibt.


Freuen Sie sich auf entspanntere Zeiten!
Zu Hause ist jeder Hund ein Löwe. Giovanni Torriano
Bilder:
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